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240401


240323
Neuerscheinung: Systematische Darstellung eines Herzbestandteils des gegenwärtig hauptpropagierten enharmntolischen Modells:

Die Tonhöhen der diatonischen
31-Ton Notation

l

Bei gleicher Abstammung beinhalten beide doch unterschiedliche Begünstigungen, 12 quasi als pseudo-3lim. mit 17 & 19 & 31 quasi als tertialtemperiert quintal-septimal pseudo-undezimal pseudo-tridezimal…
Die vorangegangenen gemeinsamen Entwicklungsschritte sind schnell kurz umrissen. Hinter der Zahlenbezeichnung der Oktavteilungen stehen ja offensichtlich sehr spezielle durch gesamtkulturell notwendigkeitsverursacht geprägte Sicht- und Verwendungsweisen von tonaler Struktur. Beispielsweise die geometrische Vorstellung von Intervallsbeziehungen, daraus folgend die Stapelung bevorzugter Zusammenklänge zur Formierung tonaler Räume mit nur zwei konstituierenden Intervallsarten, nämlich Tönen und Halbtönen, gewonnen aus dem somit als Quint benennbaren Intervall und der darauffolgenden Entscheidung zur Temperierung im Dienste verschiedener Präferenzen: genau hier scheiden sich die Wege.
Das verwendete Notationssystem lässt die eigentliche Intonation offen, gezeigt wird nur der funktionale Bezug. Der Notentext kann also stimmungsmäßig unterschiedlich zum klingen gebracht werden.
Die erweiterte Mitteltönigkeit aus der sich die 31-Ton Systematik entwickelt hat deckt sich genau mit dem Notensystem; die Intonation ergibt sich aus der Enharmonik! In dieser kompakten Einfachheit steckt die wunderbare Anziehungskraft und der offensichtliche Verwendungsauftrag!
Aus praktischen Gründen gibt es hier dennoch eine zusammenführende Übersicht, wo die angenäherten Proportionen mit den Zwölfton Cent-Werten gegenübergestellt werden. (Gezeigt wird dabei die 31-Ton Sphäre quasi als mikrotonales Tonsystem mit den Abweichungen zur Zwölftönigkeit. Zur Abwendung eines möglichen Eindrucks an fahrlässiger Unkommentiertheit an dieser Stelle die ausholenden Worte. Genauso gut könnte es hier wie wir alle beruhigt wissen in umgekehrtem Bezug stehen.)
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240309
...nach 5+ Jahren gab es dankenswerterweise wieder die großartige Möglichkeit einen Konzertflügel in 31-Ton Stimmung erklingen zu lassen;

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in gleicher Konzeption wie bei der ersten Rhodes-Untergruppenstimmung, welche für die Umsetzung der Kompositionen von David Dornig - damals noch vor der Fertigstellung der ersten Clavitone auf zwölftastigen Instrumenten - zusammengestellt wurde und wofür in weiterer Folge neue Stücke komponiert wurden.

rgl
Das Material welches dafür erarbeitet wurde ist Teil des Dsilton-Repertoires gleichwohl wie des Solo-Programms, (zu hören auf den Tonträgern Solo Piano live am moers festival 2018 sowie Dsilton 2023).
Ideeiert und organisiert von Christophe Schweizer konnte dies nun wiederholt werden; was zu einer wundervollen Wiederbegegnung führte. Gemeinsam mit Almut Kühne, David Whitwell und Mat Maneri wurden Improvisationen und neue Werke aufgenommen.
Daran angehängt als Auftakt der Konzertreihe Particle im Hamburger Resonanzraum gab es ein Set mit DSILTON plus Untergruppen-Flügel sowie mit Mat Maneri.

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240214
Darbietung von Iduorsd II, gespielt auf dem Basler Clavemusicum v. ProjektStudio31



Ein Ausschnitt aus neuen Zyklen für das nächste Claviton Solo-Album; Iduorsd weist hier auf die der Dsiltonischen Rhodesstimmung nachfolgende 31-Ton Untergruppen Hammerflügel-Stimmung hin... also Musik gefunden mittelst Zwölf Tasten zur Umsetzung auf einunddreissig-tönigen Instrumenten, wie hier dem Basler Clavemusicum Omnitonum von ProjektStudio31, welches dankenswerterweise für diese Aufnahme verwendet werden konnte. Nach Basel zum enharmonischen Verwandten zu fahren ist eine sehr ehrwürdige Unternehmung; die Fingersätze sind die gleichen - Claviton und Clavemusicum sind enharmonisch gleich gestimmt (# b, # # b für die erste Reihe der Obertasten v.l.n.r. samt der dahinterliegenden enh. Nachbarn und den doppel vorgezeichneten in dritter und vierter Reihe) -, einzig die Proportionen der Tastatur sind höhen- und tiefenmäßig etwas anders, wie auch der Tiefgang, welcher dem typischen eines Cembalos entspricht.
Zur Stimmung (ganz nach Gehör) wurde eine neu konzipierte Methode angewandt, bei welcher für die einunddreissigtönig gleichstufige Stimmung innerhalb der als rein angepeilten Naturseptime (7/4, hier umgesetzt als #6) die äußerst leicht übergroßen reinen Terzen (5/4) eingepasst werden (also beispielsweise der Weg von a c# e# gx hinab zu h wieder aufwärts über d# nach fx, Probe nach a usf.).
Die Form des eingespielten Stückes Iduorsd II besteht aus grundsätzlich drei Teilen: Einleitung, Aufbauteil und Hauptteil. In dieser Darbietung in der Reihenfolge E-A-H-H-A-H-E

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Die dabei verwendeten Akkordwendungen sind Resultate quasi vorerst blinden Erkundens in der oktavvariablen enharmonischen Untergruppen-Stimmung, deren genaue Zusammensetzung nach dem Stimmprozess wieder (absichtlich) vergessen wurde; Griffe aus motorisch schon öfters beschrittenen Umständen sind hierbei als Ausgangsbasis verwendet worden, bekannte Wendungen ergaben voererst noch keine brauchbaren Ergebnisse. Erst durch das konsequente Einlassen auf nur den inspirierenden Klang, verschmolzen mit fragezeichen behafteter Leidenschaft und Auflösungs-Sehnsucht, eröffnen sich in dem vordergründig als Gestrüpp wahrgenommenen vor einem liegenden Labyrinth brauchbare Wege. Und zwar aufbauend auf bisheriger Grundlagenforschung in Richtung von 13-Limit Imitation in 31-Edo wurden (Pseudo-) 5-, 7-, 11- und 13-Limit Akkordmöglichkeiten in diesem Feld entdeckt und dramaturgisch aneinander gereiht.
Die Noten zeigen Zwei verschiedene Tonlagen des Stücks, einmal die Originaltonart auf dem Hammerflügel (H-Gl) sowie eine leicht (b4) nach oben transponierte zweite, welche in erster Linie für die quinttransponierende quasi 12"-Stimmung des akustischen Clavitons angedacht wurde und welche in Normallage auch der Aufnahme entspricht.
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240127
Videodreh mit Andreas Lettner zur bevorstehenden Debut-Album Veröffentlichung ,OHHNETT' bei Jazzwerkstatt Wien Records dieses Jahr.

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OHHNETT steht hier für den speziellen Produktionsprozess der vergangenen vier Jahre: nämlich die Transkription spontan-improvisierten Zusammenspiels, in weiterer Folge deren arrangierte Ausgestaltung und anschliessende Neuerlernung und Neueinspielung - neben Schlagzeug auf vieltastig- und dabei u.A. vieltönigem Instrumentarium, nämlich akustische, elektrische und digitale Clavitone, 31-Ton untergruppen-gestimmter Flügel und Hammerflügel, divers* gestimmte Pianet- und Wurlitzer-Simulationen.

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c gv
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240101
Frohes Neues Jahr! 2024 steht unter gewissen Vorzeichen, auf jeden Fall gibt es einige sich anbahnende Veröffentlichungen GEORG VOGEL PIANO SOLO (3. Live-Album), OHHNETT (das neue Album von VOGEL/LETTNER), das erste CLAVITON SOLO Album kommt wahrsch. im Herbst, wie auch die dritte GEOGEMA Scheibe.
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Guads Naexs! 2024 iis šo jeeds foegšddobbfd miid vooliga viar aa hearaɔsfoadannda Konnddinuiddeet und fraedig šddimmuliiarende Vennduŋan; A bbɔɔa naexe Alm kemmand aɔssa: GEORG VOGEL PIANO SOLO (3. Live-Album), OHHNETT (snaexe Album fo VOGEL/LETTNER), seassdde GLAVEDDOON SOLO Album kumd voaš. im Heabsd, viar aa de dridde GEOGEMA Šaem.
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